Ökonomisches Quartiersmanagement für den Ortskern Hamburg-Blankenese

Seit dem 1. Juli 2014 setzt die Firma Stadt + Handel City- und Standortmanagement BID GmbH für die Blankenese-Interessen-Gemeinschaft e.V. das ökonomische Quartiersmanagement in Blankenese um.

Das Blankeneser Geschäftszentrum liegt in und um die Blankeneser Bahnhofstraße zwischen dem vor kurzem renovierten Blankeneser Bahnhof, am Erik-Blumfeld-Platz und dem westlichen Ende der Elbchaussee am Beginn des Treppenviertels. Die gewachsene Geschäftsstruktur hebt sich von anderen Standorten durch einen guten Mix aus inhabergeführten Einzelhandelsbetrieben ab.

Durch die Einrichtung eines professionellen Quartiersmanagements soll Blankenese im Wettbewerb mit anderen Stadtteilen, Einkaufszentren - und natürlich dem online-Handel - als attraktiver Standort für Einzelhandel und Dienstleistung und als funktionierendes und vitales Stadtteil- und Nahversorgungszentrum profiliert und nachhaltig gestärkt werden.

Das Quartiersmanagement setzt die zur Zielerreichung notwendigen Maßnahmen in Bezug auf die unten stehenden Handlungsschwerpunkte in enger Zusammenarbeit mit der Blankenese-Interessen-Gemeinschaft e.V., weiteren Akteuren vor Ort und der Politik, sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern um. Insbesondere durch das Fachwissen lokaler Akteure und deren Vernetzung durch das Quartiersmanagement sollen langfristige Erfolge für den Ortskern erzielt werden.

Handlungsschwerpunkte:

  • Motivation der Gewerbetreibenden für ein aktives Engagement in der Interessengemeinschaft.
  • Sicherstellung des Informationsflusses im Quartier, Schnittstellenfunktion zwischen Stadt, Haus- und Grundeigentümern sowie den Gewerbetreibenden im Quartier.
  • Zentraler Ansprechpartner für Kunden und Gewerbetreibende im Quartier in Fragen der Aufenthalts- und Servicequalität, der Sicherheit und Sauberkeit. Das Quartiersmanagement ist für die Umsetzung derjenigen Maßnahmen verantwortlich, die helfen, die gemeldeten Probleme abzustellen.
  • Initiierung und Durchführung von PR- und Öffentlichkeitsarbeit.
  • Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Aktionen.
  • Einbindung der Grundeigentümer für ein aktives Flächenmanagement.
  • Einbindung örtlicher Vereine und Verbände um Synergien zu nutzen.
  • Intensive Lobbyarbeit gegenüber Verwaltung, Politik, Vereinen und anderen Stellen bei Maßnahmen zur gestalterischen Aufwertung des öffentlichen Raums und der Verbesserung der verkehrlichen Situation sowie bei einer den Standort stabilisierenden Nutzungsentwicklung.